Kirchenentwicklung 2030

 
Kirchenentwicklung 2030 im Dekanat Acher-Renchtal:
 
Projektleitung nimmt die Arbeit auf
 
Im Rahmen des Kirchenentwicklungsprozesses der Erzdiözese Freiburg wird aus dem bisherigen Dekanat Acher-Renchtal zusammen mit den Pfarreien Appenweier, Nesselried und Urloffen eine neue Pfarrei gebildet.
Um diesen Prozess gut gestalten zu können, benötigt es verschiedene Gruppen und Entscheidungsträger, die in den letzten Monaten gebildet wurden. Der Dekanatsrat übernimmt dabei die Aufgabe des Projektträgers. In dieser Funktion hat er eine Projektleitung damit beauftragt, Vorschläge für die künftige Struktur und Zusammenarbeit in der neuen Pfarrei zu entwickeln. Für die Mitarbeit wurden in verschiedenen kirchlichen Bereichen interessierte Personen gesucht und gefunden, so dass die Projektleitung jetzt ihre Arbeit aufnehmen konnte.
 
Sie setzt sich zusammen aus:
Simon Sucher (Jugendreferent Jugendpastorales Team Ortenau), Gabriele Sichler-Karle (Pfarrgemeinderat Seelsorgeeinheit Achern), Hildegard Grosch (Caritasverband Acher- Renchtal), Helga Klär (Gemeindereferentin Seelsorgeeinheit Achertal), Rebekka Bruder (Gemeindereferentin Seelsorgeeinheit Appenweier-Durbach), Andrea Hofer (Charismatische Erneuerung), Ursula Knoll-Schneider (Gemeindeteam Lauf), Beate Hilzinger (Gemeindeteam Stadelhofen), Georg Schmitt (Dekan Dekanat Acher-Renchtal, Lokaler Projektkoordinator), Clemens Bühler (Leiter Bildungszentrum Offenburg), Thomas Roßner (Dekanatsreferent Dekanat Acher-Renchtal, Lokaler Projektkoordinator), Lothar Wölfl (Pfarrgemeinderat Seelsorgeeinheit Oberkirch – nicht auf dem Bild).
 
Schon im Vorfeld war klar, dass nicht aus allen kirchlichen Organisationen und Bereichen Personen in der Projektleitung vertreten sein können. Umso wichtiger ist es, dass die Mitglieder der Projektleitung alle Bereiche kirchlichen Lebens in den Blick nehmen und in den Überlegungen  berücksichtigen.  Neben  der  Gestaltung  des  Prozesses  ist  daher  eine  der
Hauptaufgaben der Projektleitung die verschiedenen Akteure miteinander zu vernetzen, damit in Arbeitsgruppen gemeinsam mit vielen anderen Menschen Vorschläge für die künftige Zusammenarbeit erstellt werden können. Die Entscheidungen über diese Vorschläge werden dann letztlich in den betroffenen Organisationen, wie z.B. den Pfarrgemeinderäten, bzw. in einem noch zu bildenden Entscheidungsgremium getroffen.
 
In den ersten Treffen der Projektleitung ging es darum, sich kennen zu lernen und über die eigenen Vorstellungen von Kirche in Austausch zu kommen. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Vorstellung des Projektes und sich über die gemeinsame Arbeitsweise zu vereinbaren. In der nächsten Zeit wird es darum gehen, die anstehenden Fragestellungen und Aufgaben zu priorisieren und Vorgehensweisen zu entwickeln. Für die inhaltliche Arbeit an Themen der künftigen Pfarrei werden dann Menschen gesucht, die Lust haben, in Arbeitsgruppen mitzudenken und so die Kirche von morgen mitzugestalten.
 
Hintergrund:
Unter dem Stichwort „Kirchenentwicklung 2030“ laufen in der Erzdiözese Freiburg schon länger mehrere Prozesse. Dabei sollen sich die kirchlichen Akteure so vernetzen und organisieren, dass sie auch in Zukunft die Frohe Botschaft von Jesus Christus leben und verkünden können. Nach und nach konkretisiert Erzbischof Stephan Burger die dafür nötigen Vorgaben. Er möchte dafür einen verlässlichen rechtlichen Rahmen schaffen, der zugleich viel Spielraum für die konkrete Situation vor Ort lässt. Daher können die Prozesse und Entscheidungen in den künftigen neuen Pfarreien der Erzdiözese teilweise unterschiedlich ausfallen. Schon länger steht fest, dass die derzeitigen Kirchengemeinden des Dekanats Acher- Renchtal ab 2026 eine gemeinsame Pfarrei bilden werden. Neu dazu kommen die Pfarreien Appenweier, Nesselried und Urloffen.
 
Allgemeinde Informationen zur Kirchenentwicklung in der Erzdiözese Freiburg finden Sie unter: