Pilgertag der Seelsorgeeinheit
„Gemeinsam ist es schöner“ unter diesem Motto war die Kirchengemeinde Achertal Sankt Nikolaus miteinander unterwegs von Seebach nach Waldulm. Besonders eingeladen waren die Kinder der Erstkommunionkurse mit ihren Eltern und Familien.
Schon der Beginn des „Tages der Seelsorgeeinheit“, den neben den Hauptamtlichen auch alle vier Gemeidenteams mit vorbreitet hatten, erzeugte erstaunte Gesichter als Pfarrer Georg Schmitt und Pater Rex mit langen geschmückten Pilgerstäben durch den langen Mittelgang der Herz-Jesu-Kirche in Seebach einzogen. Andrea Maier, pastorale Mitarbeiterin in der Kirchengemeinde, begrüßte dann die große Schar an Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich auf den Weg machen wollten, die Natur zu erleben, von Gott zu erfahren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Gemeindereferentin Helga Klär überlegte mit den Kindern, was wohl in einen Rucksack gehöre, den man brauche, wenn man unterwegs sei. Sie stellte aber auch klar, dass pilgern, bei dem man zusammen mit Gott unterwegs sei, sich vom bloßen wandern unterscheide. Diesen Gedanken griff Pfarrer Georg Schmitt auf in seiner Predigt, in der er den Bericht von der Aussendung der Jünger im Evangelium zugrunde legte. Dort habe Jesus seinen Jüngern „leichtes Gepäck“ empfohlen, sie sollten immer zu Zweit gehen und so miteinander unterwegs sein, um von Gott zu erzählen. Als Hilfe diene beim Pilgern auch der Pilgerstab, der wie Gott Stütze und Mut auf dem Weg bedeute.
Nach einem kleinen Frühstück, vom Gemeindeteam im Pfarrheim vorbereitet, erhielten alle Kinder vor dem Aufbruch auf den Weg durchs Achertal einen Pilgerstab, den sie sich noch individuell verzieren konnten. Bei der ersten Station in der Kirche Sankt Anna in Ottenhöfenb angekommen stand dann der heilige Franziskus im Mittelpunkt, der in seinem Sonnengesang die Natur als Gottes Schöpfung pries. In Ottenhöfen war zudem durch die Jugend im Pfarrheim für die Mittagspause eine kleine Stärkung vorbereitet, bevor die Schar weiter pilgerte,
Das Gemeindeteam der Pfarrei Sankt Nikolaus bot dann nach der Weihe der Jakobusstatue am Pfarrhaus in Kappelrodeck Kaffee und Kuchen im Gemeidenzentrum an. Nachdem es das Wetter bisher gut gemeint hatte, gab es auf der Schlussetappe nach Waldulm einen kräftigen Regenguss. Aber wer von den Kindern bis zum Schluss durchgehalten hatte und bei den Stationen fleißig Pilgermuscheln und Stempel gesammelt hatte, erhielt nach dem Impuls in der Kirche Sankt Albin im dortigen Pfarrheim dann eine kleine Dose zum Schätze sammeln und für alle gab es auch hier wieder eine kleine Stärkung. Für alle Pilger war der Tag ein voller Erfolg und stärkte das Miteinander der vier Pfarreien der Kirchengemeinde.








