Traditionell laden die Pfarrgemeinde Sankt Anna aus der Kirchengemeinde Acher-Renchtal und die Gemeinde
Ottenhöfen gemeinsam zum Neujahrsempfang ein, um gemeinsam zurückzuschauen und einen Blick auf die
Zukunft der Gemeinden zu wagen. Musikalisch umrahmt wurde der Abend in diesem Jahr von Tim Huber (Piano) und Wolfgang Joho (Violine).
Pfarrer Georg Schmitt begrüßte, auch im Namen von Susanne Kasper vom evangelischen Kirchengemeinderat des Achertals, neben Bürgermeister Hans-Jürgen Decker die vielen Vertreter der örtlichen Institutionen, Vereine und Gruppierungen. „Leben bedeutet Veränderung“, damit erinnerte an die aktuelle Phase der Kirchenentwicklung, mit der zu Jahresbeginn die neue Kirchengemeinde errichtet wurde. Das bringe viele Herausforderungen mit sich, aber auch die Chance auf Bereicherung durch das Kennenlernen anderer Gemeinden und deren Mitglieder. Deshalb rief er zu „Lust auf Zukunft“ auf, auch „weil Gott mit uns lebt“.
Auch Bürgermeister Hans-Jürgen Decker riet dazu, dieses „Gefühl eines Neuanfangs“ zu bewahren, denn es verleihe Energie und gebe Mut. Vieles sei im vergangenen Jahr in der Gemeinde geschafft worden, so sein Resümee, unter anderem nannte er die Erweiterung des Kindergartens. Zukünftig stehe nun de r Ausbau des Radweges von Ottenhöfen nach Furschenbach und der weitere Ausbau der Breitbandversorgung an. Besonders hob er aber das große Engagement vieler Ehrenamtlicher hervor, die das Leben in der Gemeinde gestalten und mittragen. In deren Namen überbrachte Udo Kimmig, Vereinesprecher, Grüße zum Neuen Jahr.
Mit Bernd Bäuerle und Thomas Bühler zeichnete Decker zwei, die sich für die Gemeinde besonders verdient gemacht haben, mit der Bürgerehrennadel der Gemeinde aus. In seiner Laudatio für Bäuerle hob Decker dessen Engagement für den Schwarzwaldverein hervor. Außerdem lobte er seinen langjährigen Einsatz im Gemeinderat und als Bürgermeisterstellvertreter. Auch Thomas Bühler sei seit Jugendtagen in Vereinen engagiert, aber besonders seit seiner Tätigkeit im Sozialamt der Gemeinde von vielen Mitbürgern nicht nur während der „Flüchtlingskrise“ als Mann mit großer Hilfsbereitschaft geschätzt.